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Trockenheit: Wie ist die Wasserversorgung in Eglisau?

Hitze und Trockenheit halten die Schweiz im Griff und haben nicht nur im Kanton Zürich zu einer grossen Walbrandgefahr geführt. In Eglisau gilt bis auf Weiteres ein komplettes Feuerverbot. Welchen Einfluss hat die Trockenheit auf die Wasserversorgung in Eglisau?

Die Gemeinde bezieht 92% ihres Trinkwassers als Grundwasser aus dem Rafzerfeld. Die übrigen 8% stammen aus den gemeindeeigenen Quellen. Aktuell ist die Versorgungslage mit Trinkwasser gut, da der Grundwasserpegel im Rafzerfeld gut aufgefüllt ist. Auch hat die Gemeinde Eglisau in der Vergangenheit diverse Massnahmen ergriffen, um die Wasserversorgung sicherzustellen. So hat sie die Zuleitungen zu den Reservoiren Grafenholz und Dachsberg sowie die Quellwasserpumpwerke Tössriederen und Egg erneuert und plant die Sanierung en der Quellen Dachsberg und Tössriederen, um wieder mehr Eigenwasser zu haben.

Obwohl die Wasserversorgung in Eglisau gut ist, ist der sorgsame Umgang mit unserem Trinkwasser sinnvoll, da wir generell weniger Niederschläge haben. Zum Wässern von Pflanzen ist Regenwasser empfohlen. Auch darüber hinaus gibt es im Alltag zahlreiche Möglichkeiten und viel Potenzial, Wasser zu sparen. Verbrauchen wir Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf und Tag doch 160 Liter Wasser.

Tipps zum Wassersparen

Wasser und Feuer am 1. August
Auch am 1. August gilt wegen der nach wie vor grossen Waldbrandgefahr ein komplettes Feuerverbot. Das bedeutet: kein 1. August-Feuer auf dem Rhein, keine Grillfeuer im Freien und kein Feuerwerk. Glühende oder brennende Gegenstände wie Zigaretten oder Zündhölzer dürfen keinesfalls auf den Boden geworfen werden. Anstelle der Feuer auf dem Rhein wird die Feuerwehr an der 1. August-Feier zwischen ca. 21.30 und 23.30 Uhr bei der Lochmühle eine Wasserfontäne aus dem Rhein aufsteigen lassen, wie sie es in vergangenen Jahren schon getan hat. Die Fontäne aus Rheinwasser wird beleuchtet und für ein farbefrohes Spektakel sorgen. 

In privaten Gärten und auf privaten Balkonen ist Grillieren auf dem Elektro- oder Gasgrill erlaubt, sofern der Abstand zum nächsten Wald mindestens 50 Meter beträgt. Dabei ist grosse Vorsicht geboten.

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