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Informationsveranstaltung Gestaltung Städtli

Die Präsentationen zur Informationsveranstaltung Gestaltung Städtli vom 22. Oktober sind verfügbar.

Am 22. Oktober fand in der Mehrzweckhalle Steinboden eine Informationsveranstaltung zu zwei Themen statt. Beide sind für die mittel- und langfristige Entwicklung unseres historischen Zentrums von grosser Bedeutung.

Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Städtli

Die Verkehrsführung im Städtli und die Gestaltung von Törliplatz und Umgebung werden schon lange und zum Teil auch kontrovers diskutiert. Der Gemeinderat hat darum in einem breiten Mitwirkungsverfahren ein Konzept für Nutzung und Gestaltung im Städtli erarbeiten lassen. Rund 50 interessierte Eglisauerinnen und Eglisauer haben in vier Workshops Vorstellungen zur Nutzung und zur Gestaltung entwickelt. Mit externer Unterstützung in Form eines Architekten und eines Verkehrsplaners wurde daraus ein sogenanntes Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) erarbeitet. Das BGK zeigt konkret auf, wo künftig welches Verkehrsregime gelten und wie das äussere Erscheinungsbild des Städtli aussehen soll (z.B. Strassenbeläge, Beleuchtung, Möblierung des öffentlichen Raumes).

Am Informationsanlass wurde aufgezeigt, wie die Einführung der Begegnungszone im Städtli geplant ist. Insbesondere wurde die erste Phase erläutert, die (Corona-bedingt ein Jahr verspätet) im Frühjahr 2021 umgesetzt werden soll. Die Genehmigung des Kredits für diese Phase ist für die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember vorgesehen.

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Farb- und Materialkonzept Städtli

Das Städtli Eglisau ist im kantonalen Inventar der überkommunalen Ortsbilder aufgeführt. Im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder Schweiz (ISOS) wird es als Ortsbild von nationaler Bedeutung klassifiziert. Für bauliche Veränderungen wie z.B. Fassadenrenovationen muss ein Baugesuch eingereicht werden, das zusammen mit der Baudirektion des Kantons Zürich behandelt wird. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass vor allem Fassadenrenovationen immer wieder zu langwierigen und kontroversen Diskussionen um Farbgebung und Materialisierung führen. Ein stimmiges Gesamtkonzept für das Städtli hat gefehlt. Mit einem solchen Gesamtkonzept soll der Umgang mit der historischen Bausubstanz bezüglich Farben und Materialien geklärt werden. Es schafft in Form von Richtlinien mehr Klarheit für die Eigentümer und für die Baubehörde.

Das Farb- und Materialkonzept für die ortsbildprägenden Gebäude von Eglisau  wurde von Alexander Albertini (Architekt) und Dr. Brigitte Moser (Kunsthistorikerin) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde erarbeitet. Der Kanton Zürich hat das Projekt mit der Übernahme von 60 % der Kosten unterstützt.

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> Dokumente zum Farb- und Materialkonzept

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