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Dossiers Bollwerk



Abbruch der alten Gebäude

31.01.2013
Nach dem Eintreffen der notwendigen Bewilligungen der kantonalen Baudirektion hat der Gemeinderat Ende Oktober 2012 die Baubewilligung für den Abbruch von Metzgerhalle und Scheune und für den Neubau des Bollwerks erteilt. Nach der Durchführung eines ersten Submissionsverfahrens wurde kurz vor Weihnachten ein Grossteil der Arbeiten an verschiedene Unternehmen vergeben (Abbrüche und Rodungen, Aushub und Bau-meisterarbeiten, Elektroanlagen, Sanitärinstallationen, Lüftung, Heizung).
In intensiven Gesprächen zwischen Generalplaner, Bauleitung, Unternehmen und der Gemeinde als Bauherrin wird im Moment der Ablauf der Bauarbeiten konkret festgelegt. Da die Platzverhältnisse rund um die Baustelle am Eingang ins Städtli sehr eng sind, kommt dabei dem Baustelleninstallationsplan eine besondere Bedeutung zu. Die Bauarbeiten sollen ja mit möglichst wenig Behinderungen für die Nachbarschaft, den Verkehr und die Restaurants und Läden im Städtli verbunden sein.
Die Details zu der Baustelleninstallation werden im Moment erarbeitet. Wir werden die Bevölkerung und vor allem die direkt Betroffenen sobald als möglich über den weiteren Verlauf orientieren. Dazu werden wir neben den „mitteilungen“ z.B. auch Flyer, Plakate vor Ort, die Homepage der Gemeinde Eglisau sowie eine neue Website einsetzen.

Schon erkennbar ist, dass die beiden Ortsbus-Haltestellen am Viehmarkt verschoben werden müssen, vo-raussichtlich auf den Törliplatz vor dem Gemeindehaus. Die öffentlichen Parkplätze auf dem Viehmarkt wer-den voraussichtlich tagsüber für die Handwerker reserviert werden.
Wo Neues entstehen soll, muss Altes abgebrochen werden. Aufgrund der Lage unmittelbar am engen Eingang ins Städtli ist der Abbruch der Metzgerhalle besonders heikel. Damit die Abbrucharbeiten zügig vorankommen und die Behinderungen von möglichst kurzer Dauer sind, wurde entschieden, die Obergass bis zum Törliplatz an einem Samstag (kein Ortsbus-Verkehr, kein Schulbetrieb) vollständig zu sperren. So können die Abbrucharbeiten, die den Durchgang ins Städtli beeinträchtigen, an einem Tag erledigt werden.
Die Sperrung der Obergass ist für Samstag, 9. Februar 2013, vorgesehen.


Gestaltungsplan Bollwerk

01.01.2012
Mit Beschluss vom 17. Oktober 2011 hat der Gemeinderat den öffentlichen Gestaltungsplan Areal Bollwerk zur öffentlichen Auflage und Anhörung verabschiedet. Er umfasst folgende Grundlagen:

• Vorschriften
• Situation und Höhenprofil M 1 : 200
• Planungsbericht nach Art. 47 RPV
• Richtprojekt Gestaltungsplan (Situation, Untergeschoss, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, Dachaufsicht, Querschnitte B-B /
C-C, Schnitt 1-1 / Südfassade, Schnitt DD / Ostfassade, Westfassade / Ostfassade

Im Sinne von § 7 PBG wurden die Akten vom 28. Oktober 2011 während 60 Tagen und somit bis 27. Dezember 2011 öffentlich aufgelegt.

Der Gestaltungsplan wird an der Gemeindeversammlung von Dienstag, 3. April 2012 behandelt.



Es gibt noch viel zu tun...

01.01.2011
Folgende Bereiche müssen geregelt werden:

- Projektnutzungen festlegen
- Kubisches Ausmass Projekt festlegen
- Nachbarschaftliche Verhandlungen
- Ausarbeitung Bauprojekt mit Baubewilligungsverfahren
- Ausarbeitung und Festsetzung Gestaltungsplan
- Projekt Strassen- und Platzgestaltung mit Kreditbewilligung Gemeindeversammlung
- Parkierungs- und Verkehrskonzept


provisorische Zeitachse
Dateigrösse: 112.4 k

Die Projektorganisation steht fest

03.11.2010
Die erste Sitzung der Baukommission Bollwerk findet statt. Mitglieder sind:

- Peter Bär, Vorsitz der Baukommission und Hochbauvorstand
- Werner Graf, Gemeinderat
- Peter Hirner, Gemeindeingenieur
- Peter Keller, ehemaliger Gemeindepräsident
- Kurt Forster, Gemeindeschreiber

beratende Mitwirkung durch
- Planungsteam Oliver Schwarz Architekten ETH BSA SIA
- Hans-Heiner Kern, Kern Bauherrenberatung GmbH


Organigramm
Dateigrösse: 75.9 k

Urnenabstimmung: Baukredit wird genehmigt

25.04.2010
Am 25. April 2010 haben die Stimmberechtigten dem Projekt grünes Licht gegeben:

- Genehmigung Projekt von Oliver Schwarz Architekten ETH SIA BSA, Zürich
- Bewilligung Baukredit von 7,9 Mio. Franken
- Übertragung Grundstück Metzgerhalle / Bollwerk vom Finanz- zum Verwaltungsvermögen mit Buchwert von Fr. 1‘732‘690
- Kredit für Anpassungen am Törliplatz, am Stadtgraben und an der Obergass von Fr. 250‘000


Vorgeschichte

01.01.2010
Im Jahre 1963 erwirbt die Gemeinde das Areal Metzgerhalle (wir nennen es heute Projekt Bollwerk) mit dem Ziel, das Städtli nördlich zu umfahren. Ein Strassenprojekt wird nie erstellt und eine Realisierung ist heute nicht mehr denkbar.
Seit 1997 ist die Liegenschaft praktisch ungenutzt und dem Zerfall ausgesetzt. 1996 wird das Areal als Standort für den neuen Coop vorgesehen, die Realisierung erfolgt aber beim Brückenkopf Nord. Ein privates Projekt scheitert im Jahr 2001, weil der Gestaltungsplan den Anforderungen des Kantons nicht genügt.
Seitdem wird in Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Post eine Lösung gesucht. Neben der sehr guten Eingliederung in das Städtli gilt es das Postlokal, weitere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, anpassbare Wohnungen und unterirdische Parkplätze im Projekt vor zusehen.
Im April 2007 empfiehlt das Beurteilungsgremium dem Gemeinderat einstimmig, das Projekt «Jour de fête» des Teams Oliver Schwarz Architekten Zürich auszuwählen.
Das Projekt wird im Februar 2008 abgeliefert. Obwohl gestalterisch ausgezeichnet, muss das Projekt aus Kostengründen redimensioniert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Post plötzlich den Raumbedarf massiv reduziert hat, weil der Briefversand regionalisiert werden soll. Das Projekt wird verkleinert, an den wesentlichen Zielen wird jedoch festgehalten. Die Zeit wird genutzt, um die Finanzierung mit dem Kanton neu zu verhandeln. Auch das redimensionierte Projekt wird nach Abzug eines Beitrages des Kantons über Fr. 1.4 Mio. die Gemeinde Fr. 7.9 Mio kosten und die Finanzierung rein aus den Erträgen kann nicht garantiert werden. Somit ist aus öffentlichen Mitteln weiterhin ein Beitrag zu leisten.


 
 
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