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«Nachhaltiges» Wirken und Werken in Eglisau 04. Apr 2018

Kürzlich trafen sich eine Handvoll Gemeindepräsidentinnen und rund vierzig Gemeindepräsidenten aus den Bezirken Bülach und Dielsdorf in Eglisau zur alljährlichen Gemeindeversammlung mit Gewinn-Ausschüttung. Bei strahlendem Wetter hiess es auf dem "Rhystern": Leinen los zur spannenden und vielversprechenden Weindegustation mit Urs Pircher und rein in die Erfolgsgeschichte von Vivi Kola, von Christian Forrer anschaulich erzählt. 

Die Gäste liessen sich die Vivi Bar am Rhein und das Weingut - in dem gerade ein kleiner Traktor an der Arbeit war - zeigen und beneideten uns Eglisauerinnen und Eglisauer offensichtlich.

Auch der "Hirschen" präsentierte sich einmal mehr von seiner besten Seite: Im ehemaligen Theatersaal und dem angrenzendem Raum wurde - nach Grusswort und Kurz-Referaten über das gute Geschäftsjahr der ZKB, die eher rosige Zukunft und die grösste Gewinnausschüttung aller Zeiten - ein Apéro riche vom Feinsten präsentiert.

Als Nichtraucherin begleite ich regelmässig die Rauchenden ins Freie, denn die erzählen sich oft die heitersten Geschichten. Aber diesmal war ich dran. Ich wurde nämlich gefragt, was der angepflanzte Weidling am Rheinufer bedeute, und ich konnte so von unserem Projekt "tomorrow" oder "mitenand i Zuekunft" berichten.

 

Gemeinsam erfolgreich

Bekanntlich hat Jürg Hugelshofer diesen Impuls gegeben, und wir haben die Idee in einem Event im und vor dem Städtli-Schulhaus weiter entwickelt, den Film dazu gesehen und diskutiert und zusammen mit dem Gemeinde-Werk eine Ausstellung über Alternativen zu Energie-Verschleiss und Konsumzwang auf dem Pausenplatz präsentiert. Der "Bachsermärt" demonstrierte mit seinem leckeren Currygericht aus abgelaufenen Zutaten, dass wir unsere Lebensmittel oft zu früh wegwerfen.

Daraufhin hat sich Christina Alder bei mir gemeldet mit der Idee, ihr Gartenplaner möchte uns in diesem gemeinsamen Projekt unterstützen. Nach Gesprächen mit unserer Gärtnerin vom Werk, Debora Büeler, Gebi Tanner und der Firma "Naturgärten Winkler" entsteht nun am Brückenkopf Süd ein Promo-Projekt, welches unsere Idee, Gartenanlagen wieder vermehrt mit einheimischen Nutzpflanzen zu verschönern, unterstützt. Weitere Projekte von Schule und Privaten sind in Planung.

Kürzlich kam auch eine Anfrage der Zeitschrift "Pusch", ob ich einen Artikel über den Verlauf dieses Projektes verfassen könnte, zur Anregung für andere Gemeinden, die "Pusch" regelmässig erhalten. Die Eglisauerin Conny Vogel als Mitarbeiterin dieser Zeitschrift, welche den Gemeinden vor allem Impulse zu nachhaltigem Wirken und Werken geben möchte, hat dies vermutlich vermittelt.

Das freute die Raucherrunde, und ein sonst eher kritischer Präsi meinte anerkennend: "Das isch für mich nachhaltig, eigentlich es abdroschnigs Wort, aber da passts. Ihr redet nid nu, sondern macheds. Eis hilft em andere, und drum händ er Erfolg".

Ursula Fehr/Gemeindepräsidentin

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