Die Auswirkungen der drei Szenarien auf die bauliche Entwicklung in Eglisau lässt sich anhand der Bauzonenreserven deutlich ablesen. In den drei folgenden Tabellen ist die jährliche Anzahl neuer Zuzüger aus den heute bekannten Bauprojekten (blau) und aus der im entsprechenden Szenario angenommenen Verdichtung (rot) ersichtlich. Daraus resultiert eine jeweils entsprechend verringerte (Bauzonen-)Reserve für weitere Personen (grün). Während die Anzahl Personen in den bekannten Bauprojekten in allen drei Szenarien gleich bleibt, unterscheiden sich die jeweils angenommenen Verdichtungsgrade beträchtlich: Demnach würden jährlich 0% (Szenario 1), 5% (Szenario 2) oder 15% der nicht genutzten Flächen überbaut (Szenario 3).
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Aufgrund der aktuellen Projekte (Szenario 1) wird in den nächsten fünf Jahren die Bauzonenreserve bereits deutlich von rund 2'700 auf 1'700 Personen fallen. Im Verhältnis zur Wohnbevölkerung in Eglisau entspricht dies einer Reduktion von 72 % auf 35 %. Geht man davon aus, dass anschliessend nur noch wenige Neubauten entstehen, wird sich die Bauzonenkapazität bis 2020 auf 1'100 Personen (22 %) verringern. Bei einer anhaltend starken Bautätigkeit schmelzen die Reserven bis ins Jahr 2020 indes richtiggehend dahin (auf 400 Personen oder 6 %)