Die grossen Parzellen werden bis zum Jahr 2015 weitgehend überbaut sein. Weiterhin stehen noch einige Reserven innerhalb der Bauzone zur Verfügung, und zwar in Form von Baulücken oder sonstigen Verdichtungsmöglichkeiten.
Aufgrund der bereits abzusehenden Bautätigkeit wird die Einwohnerzahl in Eglisau bis zum Jahr 2012 etwa auf 4’600 ansteigen, bis zum Jahr 2016 kommen noch einmal zirka hundert Einwohner dazu. Danach folgt eine Phase der Stagnation und anschliessend ein leichter Bevölkerungsrückgang, wenn die Bautätigkeit anschliessend zu erliegen käme.
Es ist aber anzunehmen, dass zumindest für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre die Bautätigkeit jährlich 5 bis 15 % der Bauzonenreserven entspricht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dies eine extreme Reduktion der Bauzonenreserven bedeutet: Betragen die heutigen Reserven noch über 70 % – das heisst noch 70 % der heutigen Wohnbevölkerung hätten in den ausgeschiedenen Bauzonen Platz –, so sind es 2012 nur noch 36 %. Je nach Intensität der weiteren Bautätigkeit sind es 2014 oder 2022 nur noch 20 %. Mit dieser Verknappung des Baulandes werden auch die Baulandpreise stark zu steigen beginnen – was den Immobilienmarkt deutlich beeinträchtigen wird. |