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30.10.2017

Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Törliplatz/Städtli: Stand der Dinge

Auch wenn es nach aussen hin in dieser Sache in den vergangenen Monaten ruhig gewesen ist, wurde im Gemeinderat und in der Verwaltung sehr intensiv am Projekt BGK gearbeitet. Es zeigt sich immer wieder, wie vielschichtig die Thematik ist, und wie verschiedene Bereiche aufeinander abgestimmt werden müssen. Das benötigt leider mehr Zeit als vorgesehen.

Aber es gibt wichtige Fortschritte, von denen wir berichten können.

Wie angekündigt hat der Gemeinderat den Auftrag für die Erarbeitung eines BGK erteilt. Die beiden Planer Pius Gemperli (Architektur, Gestaltung) und Marco Ghielmetti (Verkehrsplanung) sind an der Arbeit, begleitet von einer Steuerungsgruppe aus dem Gemeinderat und der Verwaltung. Der Zeitplan sieht vor, dass im Februar 2018 ein bereinigtes BGK (Gesamtschau, inkl. Kostenschätzung) vorliegt, das dann in einem vierten Workshop präsentiert und diskutiert werden wird.

Von zentraler Bedeutung für das BGK ist bekanntlich die Parkierung. Mittlerweile hat ein Architekturbüro die bauliche Machbarkeit eines Parkhauses im Viehmarkt nachgewiesen. Ein Kostenplaner ist nun daran, mögliche Varianten hinsichtlich der Finanzierbarkeit zu untersuchen. Sobald auch diese Informationen vorliegen, können wir mit den betroffenen Grundeigentümern Kontakt aufnehmen und anschliessend die Ideen veröffentlichen.

Die Grundlagen für ein langfristiges Parkierungskonzept wurden schon früher erarbeitet. Da die Realisierung des BGK noch einige Zeit beanspruchen wird, ist der Gemeinderat daran, mit einem Planungsbüro kurzfristig umsetzbare Massnahmen zu prüfen (z.B. eine örtlich differenzierte Tarifgestaltung der Parkgebühren, Einführung einer Gebühr für Laternengaragen).

Die Unterhaltsplanung für die Werkleitungen wurde in den vergangenen Monaten aktualisiert. Wir wissen nun, welche Werkleitungen mit welcher Priorität saniert werden müssen. Dieser Überblick ist die Basis für die Planung einer Etappierung der verschiedenen Umsetzungsprojekte des BGK.

Der Gemeinderat hat kürzlich das Reglement für die Kommission öffentlicher Raum Kernzonen verabschiedet. Die beratende Kommission besteht aus fünf bis sieben Mitgliedern. Diese sind in Eglisau wohnhaft oder haben auf andere Weise einen engen Bezug zu Eglisau. Sie verfügen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung über die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen, konstruktiv in der Kommission mitzuwirken. Die Kommission öffentlicher Raum Kernzonen berät den Gemeinderat in Zusammenhang mit der Gestaltung der öffentlichen Freiräume in den Kernzonen, um deren Qualität hinsichtlich Ästhetik und Funktionalität langfristig zu gewährleisten.

Die Kommission wird das Projekt BGK mitbegleiten. Insofern ist es sehr wünschenswert, dass einige Mitglieder auch an den Workshops der beiden erwähnten Arbeitsgruppen teilgenommen haben.

Wenn Sie Interesse haben, in der Kommission öffentlicher Raum Kernzonen mitzuwirken, melden Sie sich bitte bis Ende November 2017 beim Gemeindeschreiber Martin Hermann, gemeindeschreiber@eglisau.ch .

Wir werden Sie über den Projektfortschritt auf dem Laufenden halten.

01.08.2017

Gestaltung öffentlicher Raum Städtli und Törliplatz: Aktueller Stand

In seiner Strategie vom Herbst 2016 hat der Gemeinderat bezüglich Städtli die folgende Zielsetzung festgehalten: "Unser attraktiv gestaltetes und verkehrsberuhigtes Städtli lädt zum Verweilen ein".

Da die Vorstellungen und Ansprüche betreffend Gestaltung und Verkehr in der Bevölkerung sehr unterschiedlich sind, hat der Gemeinderat ein breites Mitwirkungsverfahren lanciert. Mit den beiden Arbeitsgruppen "Nutzung" und "Gestaltung" wurde im Rahmen von drei Workshops im Frühjahr 2017 ein Konzept für die Nutzung und Gestaltung im Städtli erarbeitet. Rund fünfzig interessierte und engagierte Eglisauerinnen und Eglisauer haben dabei mitgewirkt.

Der Gemeinderat hat das erwähnte Konzept Ende April 2017 zur Kenntnis genommen und die Inhalte für behördenverbindlich erklärt. Der Beschluss und die dazugehörigen Inhalte sind auf der Website der Gemeinde publiziert.

Das vorliegende Konzept dient als Basis für die Erarbeitung eines sogenannten Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) durch Architekten und Verkehrsplaner. Der Gemeinderat wird nach den Sommerferien den entsprechenden Auftrag erteilen. Das BGK zeigt auf, wo künftig welches Verkehrsregime gelten soll. Weiter konkretisiert es die gestalterischen Vorgaben. Das BGK wird in einem Anlass mit den Teilnehmenden der erwähnten bereits durchgeführten Workshops diskutiert werden. Es dient dann als Grundlage für konkrete Umgestaltungs- oder Infrastrukturprojekte, über die in der Gemeindeversammlung oder an der Urne entschieden werden wird. Diese Projekte müssen mit einem Sanierungsplan für Strassen und Werkleitungen im Städtli abgestimmt werden, um die baulichen Eingriffe für Gewerbe und Anwohnende möglichst verträglich abwickeln zu können.

Die bisherigen Diskussionen um die Nutzung des Städtli zeigen, dass die Parkierungsmöglichkeiten von zentraler Bedeutung sind. Darum sollen Machbarkeitsstudien für ein Anwohnerparking im Raum Städtli und für ein Besucherparking im Raum Brückenkopf Süd längerfristige Möglichkeiten aufzeigen.

Die Grundlagen für ein langfristiges Parkierungskonzept für das ganze Gemeindegebiet hat der Gemeinderat bereits vor ein paar Jahren erarbeiten lassen. Da die Realisierung des Verkehrs- und Parkierungsregimes im Städtli noch einige Zeit beanspruchen wird, müssen auch kurzfristig umsetzbare Massnahmen geprüft werden. Der Gemeinderat ist daran, mit einem Planungsbüro eine Auslegeordnung der Möglichkeiten (z.B. eine örtlich differenzierte Tarifgestaltung der Parkgebühren) zu erstellen.

28.04.2017

Ergebnisse aus den Workshops

Ergebnisse aus den Workshops

 

 

29.01.2016

Den Törliplatz gemeinsam gestalten

Im Herbst 2014 wurden die Bauarbeiten am Bollwerk im Städtli abgeschlossen. Im vergangenen Jahr konnte man den Törliplatz auf sich wirken lassen und Vorstellungen entwickeln, wie der Platz genutzt und gestaltet werden könnte.

An der Informationsveranstaltung vom 26. Januar haben wir die rechtlichen Varianten und Möglichkeiten aufgezeigt (Begegnungszone bzw. Fussgängerzone). Nun geht es an die konkrete Planung dieses Vorhabens. Ein attraktiv gestalteter Törliplatz und ein gut durchdachtes Verkehrskonzept für die anschliessenden Bereiche sind von grosser städtebaulicher Bedeutung für Eglisau. Hierbei ist es uns wichtig, die Bevölkerung miteinzubeziehen.

Für gestalterische Fragen setzen wir eine «Fachgruppe Gestaltung» ein. Mitmachen können hier Eglisauerinnen und Eglisauer, welche aufgrund ihres beruflichen Hintergrunds einen entsprechenden Beitrag leisten können und möchten. In der zweiten Arbeitsgruppe «Nutzung» kommen die Nutzerinnen und Nutzer zu Wort. Gewerbetreibende sowie Städtlibewohnerinnen und -bewohner sind herzlich eingeladen, hier mitzuwirken.

Die genaue Projektorganisation machen wir unter anderem von der Anzahl Interessentinnen und Interessenten abhängig, sie wird erst noch festgelegt. Ziel muss es sein, ein durchdachtes und mehrheitsfähiges Projekt auszuarbeiten, welches den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.

Haben Sie Interesse, in einer der beiden Arbeitsgruppen mitzuwirken? Unten finden Sie ein Anmeldeformular oder Sie schreiben an bau(at)eglisau.ch. Ihre Meldung benötigen wir bis Ende Februar.


26.01.2016

Informationsveranstaltung: Gestaltung Törliplatz, Begegnungs-/Fussgängerzone Städtli

Im Herbst 2014 wurden die Bauarbeiten am Bollwerk im Städtli abgeschlossen. Im vergangenen Jahr ohne Baustellenverkehr konnte man den Törliplatz auf sich wirken lassen und Vorstellungen entwickeln, wie der Platz genutzt und gestaltet werden könnte.

Im Dezember 2002 hatte die Gemeindeversammlung ein Verkehrskonzept beschlossen, das zusammenhängende Tempo 30 - Zonen in den Quartieren und eine Begegnungszone im Städtli vorsah. Die Kantonspolizei hat dann die Bewilligung der Begegnungszone verweigert, weil diese mit baulichen Massnahmen erkennbar gemacht werden müsse. Der Gemeinderat hat darum die Umsetzung der Tempo 30 - Zonen vorangetrieben, die Arbeiten rund um die Begegnungszone wurden mit Blick auf das bereits erkennbare Bollwerk- Projekt aufgeschoben. Nach Fertigstellung des Bollwerks wurde die Idee einer Fussgängerzone – wo Fahrzeuge grundsätzlich nicht erlaubt sind – in die Diskussion eingebracht. Begegnungszone und Fussgängerzone sind Verkehrskonzepte mit Vorschriften, die in der eidgenössischen Signalisationsverordnung definiert sind.

Der Gemeinderat will nun das Projekt Törliplatz-Gestaltung vorantreiben und die Frage Begegnungszone/Fussgängerzone klären. Dabei will er die Bevölkerung miteinbeziehen. Ein attraktiv gestalteter Törliplatz und ein gut durchdachtes Verkehrskonzept für die anschliessenden Bereiche sind von grosser städtebaulicher Bedeutung für Eglisau.

In einer Informationsveranstaltung werden die Konzepte Begegnungszone / Fussgängerzone und die Vorstellungen des Gemeinderates zum Prozess der anstehenden Planungs- und Projektierungsarbeiten vorgestellt.

Diese hat am Dienstag, 26. Januar 2016, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarreizentrum in Eglisau (Salomon Landolt - Weg 1) stattgefunden. 

> Download der Präsentation

Peter Bär, Gemeinderat / Hochbauvorstand

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