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Arealentwicklung Quelle Eglisau

Das ehemalige Gelände des Getränkeherstellers Thurella wurde Ende 2012 von der Zürcher Kantonalbank an die Winterthurer L+B-Immobiliengruppe verkauft.

Das Areal stellt neben dem Bauelenzelg-Areal (auf der nördlichen Seite des Rheins) das zweite wichtige Entwicklungsgebiet der Gemeinde Eglisau dar. Beide Gebiete sind Industriezonen, die heute nicht mehr gemäss den ursprünglichen Absichten genutzt werden. Die Grundeigentümerin strebt eine Mischnutzung an, die auch einen Wohnanteil beinhalten soll. Aufgrund der aktuellen Marktsituation muss davon ausgegangen werden, dass dieses Areal nie mehr für einen Getränkeproduzenten interessant sein dürfte. Diese neue Nutzung bedingt eine Umzonung, die gemäss einer Stellungnahme des ARE aus heutiger Sicht genehmigungsfähig wäre,  und eines Gestaltungsplans bedarf.

Im Rahmen des kommunalen Leitbildes soll ein geordnetes, massvolles Bevölkerungswachstum durch die Ausschöpfung des vorhandenen Verdichtungspotentials innerhalb der Bauzone und die Erhaltung von Gewerbeflächen und Arbeitsplatzgebieten möglich sein. Angestrebt wird eine moderate Öffnung des Thurella-Areals für eine Mischnutzung mit einem Wohnanteil unter Berücksichtigung öffentlicher wie auch privater Interessen. Dabei sollen Wohnen, Arbeit, Bildung und Erholung in einem vernetzten Wohnort, mit Raum zur Vielfalt, entstehen. Das Projekt ist eine Chance für ein qualitatives Wachsen nach innen.

Städtebaulicher Wettbewerb für Areal «Quelle Eglisau»

Sechs Architekturbüros haben Vorschläge für die neue Nutzung des ehemaligen Mineralquelle-Areals in Eglisau ausgearbeitet. Die Jury hat ein städtebauliches Konzept ausgewählt, das ein lebendiges Quartier mit eigener Identität und gemischter Nutzung ermöglicht.

Die Entwicklung des 58’500 m2 grossen Industrieareals zwischen S-Bahnhof Eglisau und  Rhein bzw. der noch nicht überbauten Arealteile wird sorgfältig angegangen. In einem ersten Schritt wurde mittels Wettbewerb ein städtebauliches Konzept ausgearbeitet, das die Anordnung der Gebäudekörper und Freiräume sowie weitere Eckpunkte definiert, aber noch keine Aussagen zur definitiven architektonischen Ausgestaltung der künftigen Bauten macht. Die Gemeinde Eglisau und die Bauherrschaft, die L+B AG, HGV, hatten gemeinsam einen Kriterienkatalog erarbeitet und eine Jury zusammengestellt, in welcher die Interessen der Partner gleichermassen vertreten waren und auch namhafte Fachexperten aus den Bereichen Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur sowie Planung und Verkehr mitgearbeitet haben. Vorgaben waren unter anderem eine gemischte Nutzung, ein Mehrwert für die Gemeinde sowie die angrenzenden Quartiere und die Wirtschaftlichkeit des Konzeptes.

Gut eingebunden ins Quartier und Industrieareal

Die teilnehmenden Büros haben eine breite Palette möglicher Lösungsansätze erarbeitet und in all ihren Konsequenzen für die Nachbarschaft und die Gemeinde aufgezeigt. So konnte sich die Jury eingehend mit den verschiedensten Aspekten der Entwicklung des Areals auseinandersetzen. Aufgrund der geführten Diskussionen hat sich die Jury einstimmig für das städtebauliche Konzept «Quellenhöfe» von Oliver Schwarz Architekten entschieden. Dieses ermöglicht aufgrund der offenen Anordnung der Gebäude die Integration in die bestehende Nachbarschaft und lässt bei der Etappierung verschiedene Optionen offen.  Die bestehenden Gewerbebauten sollen sukzessive und je nach Bedarf weiter entwickelt werden. Die vorgesehenen neuen, kompakten Wohnbauten nehmen die grossen Volumina der Industriebauten auf und bewahren dadurch den Charakter des Areals. Unterschiedlichste Wohnungstypen erlauben ein breites und spannendes Angebot an Wohnungen für Familien, junge Erwerbstätige, berufstätige Paare und ältere Menschen, wobei der Fokus bei Mietwohnungen und nicht beim Wohneigentum liegt.

In den Erdgeschossen sind je nach Lage Läden, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Spitexangebote oder ein Café möglich. Dank der grossen Baukörper entsteht auch Raum für eine parkähnliche Umgebung, die zum Verweilen einlädt. Der zentrale Quellenplatz eignet sich als Quartiertreffpunkt und zum Spielen. Fusswege verbinden das Areal mit dem Nachbarsquartier. Vorgesehen sind zudem ein Kinderhort und ein Kindergarten. Eine Schule mit Sportplatz und Doppelturnhalle kann in der Nähe des Bahnhofs, also zwischen dem bestehenden und dem neuen Wohnquartier, erstellt werden, sofern die Schulbehörde dies als sinnvoll erachtet.  

Gute Lösung für Gemeinderat und Bauherrschaft

Robert Hofer, Inhaber der L+B AG, HGV, ist zufrieden mit dem Resultat des Wettbewerbs: «Die Wohnungen sind genügend weit von den Geleisen entfernt, liegen ausserhalb der Schattenlinie im Winter und verfügen über grosse Freiräume.» Peter Bär, Gemeinderat und Hochbauvorstand von Eglisau, begrüsst es, dass sich der Bau der Wohnungen über mehrere Jahre verteilt und die bisherigen Gewerbebetriebe auf dem Areal verbleiben können. In einem nächsten Schritt wird die Bevölkerung der Gemeinde Eglisau über eine Umzonung und einen Gestaltungsplan, der auf dem Siegerprojekt von Oliver Schwarz basiert, zu entscheiden haben. Dann folgen die Baugesuche für die einzelnen Bauprojekte, die in mehrere Etappen aufgeteilt werden. Mit dem Baustart der ersten Etappe ist somit frühestens 2018 zu rechnen.

Städtebaulicher Studienauftrag im Einladungsverfahren zur Erlangung von Entwürfen für die Arealentwicklung und als Basis für einen Gestaltungsplan «Überbauung Quelle Eglisau» in Eglisau: Download als PDF


Informationsveranstaltung vom 23. Juni 2016

Der Gemeinderat und der Eigentümer des Grundstückes haben am 23. Juni 2016 die Bevölkerung in einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand der Planungsarbeiten orientiert.

Präsentation des Hochbauvorstandes

Präsentation des Architekten

Aktuelles:

16 Mar

Schnuppertage auf der Gemeindeverwaltung Eglisau

Die Gemeindeverwaltung bietet im Frühling wieder Schnuppertage an!  mehr lesen

13 Mar

Sanierung Lehrerstäge

Die Lehrerstäge wird vom 13. bis 31. März saniert.  mehr lesen

22 Feb

Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2018 bis 2019

Öffentliche Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2018 bis 2019  mehr lesen

22 Feb

Transparenzprinzip als Beitrag zur gelebten Demokratie

Ab sofort sind die Beschlüsse des Gemeinderates online abrufbar.  mehr lesen

22 Feb

Sanierung Tanklager Tössriederen - Voruntersuchungen

Im März werden im ehemaligen Tanklager Tössriederen Untersuchungen durchgeführt.   mehr lesen

weitere Einträge »

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